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Emdens Stadtverwaltung: Fassade des Gebäude I wird saniert

Emden. Am Verwaltungsgebäude I werden Arbeiten zur energetischen Sanierung durchgeführt. Das Gebäude befindet sich innen und außen im Zustand der 60er Jahre und ist dringend sanierungsbedürftig.

 

Massive Wasser- und Schimmelschäden an Fenstern, Decken und Wänden verschlechtern die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter*innen im Verwaltungsgebäude I und machen eine energetische Sanierung zwingend notwendig. „Die Zustände im und am Gebäude sind nicht mehr zumutbar. Wenigstens die Fassade wird nun saniert, so dass es nicht mehr reinregnet und zieht und wir einen Beitrag zum Klimaschutz leisten,“ so Oberbürgermeister Tim Kruithoff. 

 

„Auch im kommunalen Sektor gibt es einen Fachkräftemangel und potenzielle Bewerber schauen sich natürlich an, wie wertschätzend und angenehm das künftige Arbeitsumfeld ist.“, so Kruithoff weiter. „Da haben wir lange drauf gewartet. Die Sanierungen der Fassade sind längst überfällig und ein erster wichtiger Schritt.“, so Egbert Tapper, Vorsitzender des Personalrats.

 

Die Maßnahmen sind in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt enthält die beiden Längsfassaden. Bereits am 22. Juni wird dafür mit der Sperrung des Innenhofes als Baustelleinrichtungsfläche begonnen. Dadurch können die Parkplätze zwischen den Verwaltungsgebäuden I und II nicht mehr genutzt werden. Die Fassade zur Innenhofseite soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Im Jahr 2021 wird dann die Sanierung der Fassade zum Frickensteinplatz folgen. Der zweite Bauabschnitt betrifft die beiden Giebelfassaden. Hier beginnen die Arbeiten voraussichtlich in 2022 und werden auch in dem Jahr fertig gestellt.

 

Die Arbeiten werden bei laufendem Dienstbetrieb ausgeführt. Insgesamt werden in die Fassadensanierung über die nächsten Jahre 2,7 Millionen Euro investiert. Hiervon entfallen 426.000 Euro auf Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsprogramm I (KIP 1).