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Triptychon: Kunstwerk erinnert an Zerstörung Emdens 1944

Emden. Das Triptychon „Emden – Zerstörung und Wiederaufbau“ des Emder Künstlers Bodo Olthoff hängt seit Sonntag im Verwaltungsgebäude II. In einer feierlichen Übergabe in einem coronabedingt sehr kleinen Kreis, ist das Kunstwerk am 80. Geburtstag Olthoffs übergeben worden.

Das Gemälde befindet sich seit 1994 im Eigentum der „Ostfriesischen Landschaft“ und ist eine Leihgabe an die „Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer – 1820 die KUNST“.

 

Entstanden ist das Werk 1994 zum 50-jährigen Gedenken an die kriegerische Zerstörung Emdens im September 1944. Zuletzt gezeigt wurde es anlässlich der Gedenkwoche im September 2019 (75-jährigen Zerstörung Emdens) in der Neuen Kirche. Neben dem Bauverein Neue Kirche haben sich auch viele Emder Bürger*innen für eine dauerhafte Hängung dieses epochalen Werkes eingesetzt.

Im Verwaltungsgebäude wird es nunmehr dauerhaft präsentiert. „Rat, Verwaltung und Öffentlichkeit werden auf dem Weg durch das Gebäude an ihre historische Verantwortung für die Menschen, den Frieden und die Freiheit erinnert.“, so Oberbürgermeister Tim Kruithoff, der diesen Platz persönlich für das Kunstwerk ausgewählt hat. Für den Verwaltungschef ist ein öffentliches Gebäude der ideale Platz, da das Kunstwerk so barrierearm Besuch von Bürger*innen und Gästen erhalten kann. „Ich wünsche mir, dass Schulklassen, die sich inhaltlich mit der Zerstörung Emdens auseinandersetzen, das Bild besuchen können.“, so Kruithoff.